Wollteppiche natürlich pflegen

Teppichpflege

Ziegenhaar- und Wollteppiche natürlich pflegen – TAPISOEL

Nun liegt Ihr Prachtstück also zuhause in Ihrer Wohnung und wird von allen Familienmitgliedern eifrig betreten und bespielt. Was aber tun, wenn der Hausputz ansteht? Erfahren Sie hier, wie Sie Ihren Teppich aus Ziegenhaargarn oder Schurwolle richtig pflegen, damit er lange schön bleibt und nebenbei auch noch ganz unkompliziert mottensicher wird.

Natürliches Material – natürliche Pflege

Machen Sie sich die Selbstreinigungseigenschaften der Wolle zunutze. Wolle nimmt Schmutz schlecht an, so dass auch feuchter Schmutz auf der abweisenden Oberfläche der Fasern verbleibt und später abgesaugt werden kann. Bitte nehmen Sie keine chemischen Reiniger – das ist gar nicht nötig, schadet der natürlichen Schutzschicht der Wolle und belastet die Umwelt nur unnötig.

Wöchentliche Teppichpflege

Saugen Sie Ihren Teppich regelmäßig ab, nicht zu stark und zu heftig schrubben, einfach normal darüber saugen. Liegt der Teppich auf Holzboden oder Fliesen: ausschütteln und wegkehren geht auch. Das mache ich häufig, wenn mir Staubsaugen zu laut und zu umständlich ist oder ich nur schnell ein paar Krümel weghaben möchte. TAPISOEL Teppiche sind relativ leicht und lassen sich daher gut hochheben.

Gleichmäßige Abnutzung

Sie können Ihren Teppich ab und zu drehen, so dass sich die Laufrichtung ändert, oder Trittstellen unter Tisch und Sofa durchwechseln, damit er sich gleichmäßig abnutzt. Einem Ziegenhaargarn-Läufer, den ich jahrelang im Eingangsbereich liegen hatte, sah man übrigens seine hochfrequentierte Lage nicht an.

Frische Farben

Mit einem einfachen, alt bewährtem Mittel können Sie Ihren Wollteppich auffrischen. Geben Sie ein paar Spritzer Essig in ein Eimerchen mit Wasser (ungefähr 1 EL Essig auf 1 Liter Wasser) einen Lappen (z.B. ein altes T-Shirt) eintauchen, gut auswringen und in raschen, großzügigen Bewegungen über die Teppichoberfläche streichen. Das bringt die Farben zum leuchten und nimmt Staub mit. Aber bitte nicht zu oft – ein, zwei Mal im Jahr reicht.

Ganz nebenbei - Mottenschutz

Die Raupen der Teppichmotte sind lichtscheu, mögen es dunkel, behaglich und ruhig. Sie sind die eigentlichen Übeltäter, denn sie ernähren sich von Keratin, Bestandteil tierischer Haare. Wenn Sie oben beschriebene Pflegemaßnahmen durchführen, insbesondere regelmäßig den Teppich ausschütteln und bewegen, ist er automatisch gegen Motten gerüstet. Teppichbereiche, die im Dunkeln unter Sofa oder Bett liegen, dabei nicht vergessen!